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Das Konzept des Hildesheimer Gesundheitstrainings



Kennen und nutzen Sie Ihre Chancen für Gesundheit?

 

Viele wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre machen deutlich, dass Heilung und Gesundheit nicht nur von körperlichen, sondern in hohem Maße von seelischen, geistigen und sozialen Bedingungen abhängen. Das Hildesheimer Gesundheitstraining wurde mit dem Ziel entwickelt, Heilungsprozesse mental zu fördern und Blockaden der Heilung abzubauen.

2 kleine Beispiele zeigen, wie das Immunsystem auf psychische Vorgänge reagiert: Studierende im Prüfungsstress bekommen häufiger Infektionen; die Aktivität ihrer Lymphozyten ist deutlich vermindert. Der Dauerstress schwächt das Immunsystem (während kurzzeitiger Stress oder Schock die Abwehr anregen kann).

Wichtige Faktoren der Immunabwehr sind auch nach einem Streit in der Partnerschaft verringert oder bei unglücklich Verheirateten und einsam lebenden, gegen ihren Willen Geschiedenen. Stressanzeiger (z.B. Stresshormone) sind jedoch erhöht. Diese Menschen werden häufiger krank als glücklich Verheiratete oder zufrieden Geschiedene.

 

Wie aber können Denkmuster und Emotionen eine solche Wirkung auf unsere Gesundheit haben?

Eine zentrale Rolle scheint dabei die rechte Gehirnhälfte zu spielen. Während die linke Gehirnhälfte eher auf Sprache und analytisches Denken spezialisiert ist, scheint die rechte Gehirnhälfte im wesentlichen für ganzheitliche, analoge, metaphorische Informationen zuständig zu sein, wie sie für Gefühle und bildhafte Vorstellungen charakteristisch sind. Diese Denkprozesse stehen in sehr viel engerem Zusammenhang zu den Gefühlen und Stimmungen und damit auch zu den Veränderungen im Körper, die diese auslösen (z. B. als Spannung oder Entspannung, als Einstellung des Organismus auf Kampf oder auf Harmonie..)

Über das limbische System und den Hypothalamus erreichen die von der rechten Gehirnhälfte ausgehenden Informationen schließlich jene Systeme, die diese Informationen weiter in den Körper transportieren, wie etwa das vegetative Nervensystem, das hormonelle System, das Immunsystem. Auf allen diesen Wegen können Informationen hin zu Organen gelangen und dort wirksam werden.

Auch das Immunsystem kann psychisch beeinflusst werden und ist keineswegs so unabhängig wie früher angenommen. Informationen gelangen z. B. über Nervenleitungen zum Knochenmark, der Thymusdrüse oder der Milz und über Hormone zu den Lymphozyten.

 

Wie blockiert Stress die Selbstheilung?

Menschen verfügen über eine Reihe „innerer Uhren“, eine innere Uhr gibt uns beispielsweise einen 24-Stunden-Rhythmus vor, der den Tagesverlauf von Wachheit und Müdigkeit, das Wachen und Schlafen steuert. Eine andere innere Uhr gibt uns einen Rhythmus von ungefähr 90 bis 120 Minuten vor, der abwechselnd für Aktivität (ca. 90 Minuten) und Ruhe (ca. 20 Minuten) sorgt.

In den Ruhephasen beider Rhythmen laufen wichtige physiologische Vorgänge ab, die eng mit der Gesundheit verkoppelt sind, wie etwa die verstärkte Ausschaltung von Erregern und entarteten Zellen oder schädlichen Stoffen und verstärkte Versorgung der inneren Organe. Werden nun diese Ruhephasen durch Stress blockiert, so fallen diese „Servicemaßnahmen“ teilweise aus (und damit auch die Erholung) und der Zustand des Organismus verschlechtert sich; dies kann über längere Zeit bis hin zu massiven Störungen der Gesundheit führen.

Nimmt ein Mensch seine Umwelt als feindselig wahr und fühlt sich gekränkt, gereizt oder verärgert, so wird der Körper auf Kampf und Auseinandersetzung - also auf Aktivität - eingestimmt und Phasen von Ruhe und Entspannung fallen aus (tagsüber „abzuschalten“ fällt genauso schwer wie ein- oder durchzuschlafen) und wenn dies über längere Zeit der Fall ist, so werden die inneren Organe nicht gut versorgt und Erkrankungen werden wahrscheinlicher.

Werden aber die Muster, die zu Stress geführt haben verändert und lernt er Abstand zu gewinnen und sich zu entspannen und werden die Muster, die zu Stress geführt haben, verändert, so kommt er zurück zu einem Zustand robuster Gesundheit, da das Immunsystem und die anderen inneren Organe in den Ruhephasen gut versorgt werden und ihre Aufgaben gut erledigen können.

Psychische Einflüsse gehen aber noch weiter: Psychophysiologen haben nachweisen können, dass sich über intensive Vorstellungen Heilungsprozesse auch sehr spezifisch fördern lassen: so lässt sich z. B. die Durchblutung erhöhen oder verringern (um Blutungen zu vermeiden), und auch die Anzahl und die Aktivität bestimmter Abwehrzellen in einem Teil des Körpers beeinflussen. Vielleicht können Sie sich jetzt schon vorstellen, wie wertvoll dies zur Förderung von Heilungsprozessen sein kann.

 
 

Merkmale des Hildesheimer Gesundheitstrainings:

Das Hildesheimer Gesundheitstraining verbindet in innovativer Weise die Gruppenarbeit, die Einzelunterstützung und die selbständige Arbeit mit Medien (CD´s, Arbeitsmappe).
Die Einzelarbeit in der Gruppe hat den großen Vorteil, dass die Teilnehmer ihre Fragen nicht offenbaren müssen und parallel zueinander daran arbeiten können. Viele Verfahren des HGT´s, wie auch die speziell entwickelten Trancen, übermitteln Strategien, die Menschen jeweils auf ihre individuellen Fragestellungen anwenden können ohne über ihre Probleme sprechen zu müsen. Die Folge dieses Vorgehens ist, dass in weiten Bereichen bei den einzelnen Teilnehmern ähnliche Effekte wie etwa bei einer sehr viel aufwändigeren hypnotherapeutischen Einzelarbeit erreicht werden können.

 

Es motiviert auf sehr intensive Art zu neuen Zielen und neuen Verhaltensmustern.

Häufig wissen Menschen sehr genau, was sie nicht wollen, haben aber keine präzise Vorstellung davon, was sie wollen. Erleben Menschen aber ihre Ziele positiv formuliert und individuell ausgeformt in leichter Trance, so werden diese "Gesundheitsziele" sehr kraftvolle Motive für neuen Verhaltensmuster, die ebenfalls mental trainiert werden. Sie bahnen den Weg für eine kognitive Umstrukturierung, die Heilungsprozesse fördert.

 

Blockaden der Selbstheilung durch Stress und negative Emotionen werden abgebaut.

Das Hildesheimer Gesundheitstraining geht über Informierung und Vermittlung von neuen Verhaltensweisen weit hinaus und vermittelt ein tiefes Verständnis der sozialen, psychischen und physischen Zusammenhänge, die zum Entstehen von Gesundheit führen. Neue Fähigkeiten werden erworben, blockierende Glaubenssätzen und ungünstige Gefühlsreaktionen verändert und sekundäre Gewinne bearbeitet

 

Ressourcen werden wieder verfügbar.

Häufig verfügen Menschen im Problembereichen nicht über die Ressourcen (Fähigkeiten und Stärken wie z.B. Entspannung, Humor, Zuversicht ...), die sie unter anderen Umständen zur Verfügung haben. Diese Ressourcen werden nun wieder verfügbar.

 

Innere Heilungsmuster werden aktiviert.

Über die intensive Vorstellung der Heilung mit Hilfe innerer Bilder und der Körpergefühle, die die Heilung begleiten, werden Heilungsprozesse angestoßen und beschleunigt.

 

Qualitätssicherung durch Begleitforschung:

Wir wollten sicher gehen, dass die Wirkungen nicht nur unseren Wunschvorstellungen entsprechen und sich die positiven Rückmeldungen auch bestätigen lassen. Deshalb haben wir die Wirkungen des Hildesheimer Gesundheitstrainings in der Rehabilitation von chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, von Krebserkrankungen, in der Behandlung von Allergien sowie der Behandlung von hohem Blutdruck untersucht und konnten – wissenschaftlich evaluiert an verschiedenen Kliniken – sehr deutliche positive Effekte und eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden nachweisen.


Unterschiede zu anderen Trainings:

Mentale Trainings sind nicht neu. Das Hildesheimer Gesundheitstraining ist im Vergleich mit vielen anderen Angeboten jedoch nicht nur an der Hochschule entwickelt, sondern auch wissenschaftlich überprüft. Es wurde unter der Leitung von Prof. Dr. G. Unterberger (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen) entwickelt und konnte an renommierten Kliniken eine positive Wirkung unter Beweis stellen. Da unser Konzept hohe Anforderungen an den Trainer stellt, mussten alle ausgebildeten Trainer ihre Eignung und Vorbildung nachweisen, um ein Zertifikat zu erhalten. Sie bringen in der Regel als Ärzte, Heilpraktiker, Psychologen, Pädagogen, Sozialpädagogen oder Krankengymnasten entsprechende Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen ein.


Einen Einblick in die Arbeitsmaterialien erhalten Sie hier:




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Institut für Therapie und Beratung | it@hawk-hhg.de